Das iPhone hat mittlerweile einen so festen Platz im Leben von vielen von uns, dass wir uns gar nicht vorstellen können, dass es das Smartphone schlechthin erst seit elf Jahren gibt.

Im Januar des Jahres 2007, als Steve Jobs noch der Kopf von Apple war und jedes neue Produkt mit einer aufwändig inszenierten Show präsentierte, wurde das erste iPhone vorgestellt. Steve Jobs musste immerhin mehr als zwei Jahre auf diesen Moment warten, bis seine neue Errungenschaft vor ihm lag. Applefans bekamen das Gerät, das die komplette Mobiltelefon-Branche umgekrempelt hat, auf der MacWorld im Januar 2007 zu sehen.

Das iPhone war das erste Mobiltelefon, das keine fest installierten Tasten hatte und über ein berührungsempfindliches Display (wie damals der Touchscreen vorsichtig genannt wurde) verfügte.

Viele Kritiker glaubten im Vorfeld nicht an einen Erfolg des iPhones. Man bezweifelte, ob es genügend Abnehmer geben würde, die für ein Mobiltelefon 499 US Dollar bezahlen würden. Außerdem glaubte man, dass Geschäftskunden das Gerät aufgrund der fehlenden Tasten nicht annehmen würden. Mit ihren Einschätzungen lagen sie allerdings daneben, denn bereits im ersten Jahr konnten über sechs Millionen iPhones verkauft werden.

Doch erst mit dem Nachfolgermodell, dem iPhone 3G, das ein Jahr später auf den Markt kam, begann die richtige Erfolgssträhne des iPhones. Mit diesem zweiten Modell wurden die Fehler des langsamen Empfangs in der Erstversion ausgeglichen. Das 3G hatte einen schnelleren UMTS-Empfang und war zudem günstiger als die Erstversion. Mit dem 3G erfolgte auch der Rollout in über 70 Länder weltweit.

In Europa konnte man das erste iPhone ab November 2007 kaufen. Der einzige deutsche Händler war anfangs T-Mobile Deutschland, der das Gerät für 399 Euro anbot, allerdings nur, wenn man beim Netzbetreiber auch einen Zweijahresvertrag abschloss. Natürlich war das iPhone, wie damals bei Mobiltelefonen üblich, nur für das T-Mobile-Netz geöffnet. Apple wurde von T-Moblie an den monatlichen Umsätzen beteiligt.